Kurzbiographie über Romy Schneider

1938-1949

1953-1959 1960-1969

1971-1982

 

1938

Am 23. September wird Romy Schneider in Wien, unter dem bürgerlichen Namen Rosemarie
Magdalena Albach
als erstes Kind des Schauspieler-Ehepaares Magda Schneider und Wolf Albach-Retty geboren.

1940

Die Geburt ihres Bruders Wolf-Dieter.

1944

Im September kommt Romy Schneider in Berchtesgaden in die Schule.

1945

Ihre Eltern lassen sich scheiden.

1949

Romy Schneider kommt in das Internat Goldenstein / nahe Salzburg. Das Internat wird von Augustinerinnen geleitet.

1953

Magda Schneider heiratet Hans Herbert Blatzheim, einen Kölner Gastronomen. Romy verlässt mit knapp 15 Jahren das Internat. Kurze Zeit danach spielt Romy Ihrer Mutter in dem Film "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" / Regie von Hans Deppe.

   
1954

In "Mädchenjahre einer Königin" erhält Romy ihre erste Hauptrolle. Regie / Ernst Marischka.

1955

Romy Schneider bricht ihr Studium am Reinhardt-Seminar ab.

1956

Für ihre Rolle im 2. Sissi-Film, "Sissi, die junge Kaiserin" erhält Romy den Bambi.

1957

Der internationale Erfolg der drei Sissi Filme bringt Romy Schneider den Durchbruch. Sie wird zu einer der beliebtesten und berühmtesten Schauspielerinnen der europäischen Kinos.

1958

Romy und ihre Mutter reisen anlässlich der Premiere von "Mädchenjahre einer Königin" nach New York. Fernsehauftritte sowie ein Besuch der MGM- und Disney Studios folgen. Während der Dreharbeiten zu Christine lernt Romy den Franzosen Alain Delon kennen, der in diesem Film die männliche Hauptrolle spielt. Umzug zu Alain Delon nach Paris.

1959

Am 22. März verloben sich Romy Schneider und Alain Delon.

1960

In Mailand lernt Romy Schneider Luchino Visconti kennen, unter dessen Regie Alain Delon "Rocco und seine Brüder" dreht. Der italienische Regisseur bietet ihr nach einer längeren Filmpause die Rolle der Annabella in dem Theaterstück "Schade , das sie eine Dirne ist" von John Ford, einem Zeitgenossen Shakespeares, an.

1961

Nach einer Blinddarmoperation Romys findet die Premiere des Stücks am 29.März im Theatre de Paris statt. In der Sommerpause dreht sie mit Visconti die Episode "Der Job" in Boccaccio 70. Sie jetzt sich mit beim anspruchsvollen Pariser Publikum durch.

1962

Romy Schneider geht mit dem Stück "Die Möwe" von Anton Tschechow, in der Rolle der Nina auf Theatertournee. Sie unterschreibt bei der Columbia einen 7jahresvertrag und lebt
zeitweise in Hollywood. 

1963

Alain Delon trennt sich von Romy. Für die Darstellung der Leni in "Der Prozess" wird sie mit Etoile de Cristal der Academie du Cinema in Paris ausgezeichnet.

1964

Nach 3 Wochen werden die Arbeiten zu dem Film "Die Hölle" abgebrochen, da Henri-Georges Clouzot einen Herzinfarkt erlitten hat. Im Juni erhält Romy den Publikumspreis La Victoire du Cinema Francais.

1965

In Berlin lernt Romy den deutschen Theaterregisseur und Bühnenschauspieler Harry Meyen kennen.

1966

Während der Dreharbeiten zu "Spion zwischen zwei Fronten" heiraten Romy Schneider und Harry Meyen. Umzug nach Berlin. Am 3. Dezember wird ihr Sohn David-Christopher geboren.

1967

Im Winter stirbt Romys leiblicher Vater Wolf Albach-Retty an einem Herzinfarkt.

1968

Nach fast zweijähriger Pause arbeitet Romy Schneider an ihrem Comeback. Mit "Swimmingpool", (mit Alain Delon) erlangt sie weltweite Popularität.

1969

"Die Dinge des Lebens" ist der erste von fünf Filmen, die Romy mit Claude Sautet ihrem selbsternannten Lieblingsregisseur dreht. Ihr Partner ist Michel Piccoli. Mit Piccoli und Sautet wird sie danach weiterhin zusammenarbeiten.

1971

Romy spielt mit Alain Delon in dem Film "Das Mädchen und der Mörder" von Joseph Losey.

1972

Neben Helmut Berger steht sie in dem Film "Ludwig II." unter Viscontis Regie. Romy Schneider ist von ihrer Rolle der Elisabeth enttäuscht. Sie empfindet sie als "zu klein", um damit ihr Sissi Image endgültig ausgelöscht werden kann.

1975

Die Scheidung von Romy Schneider und Harry Meyen, im Juni. Am 18.Dezember heiratet sie den zehn Jahre jüngeren Daniel Biasini, der zuvor ihr Privatsekretär war.

1976

Am 3. April wird sie mit dem Cesar für die beste weibliche Hauptrolle in dem Film "Nachtblende" geehrt. Sie widmet den Preis Luchino Visconti, der am 17. März gestorben war.

1977

Für die Rolle der Leni in "Gruppenbild mit Dame" nach dem Roman von Heinrich Böll, erhält sie als beste Darstellerin das Filmband in Gold des Deutschen Filmpreises. Am 21. Juli wird Sarah Magdalena, die Tochter von Romy und Daniel Biasini geboren.

1979

Für ihre Rolle in dem Film "Eine einfache Geschichte" erhält Romy Schneider den 2.
Cesar. Am 15. April nimmt sich ihr erster Mann Harry Meyen in Hamburg, in seiner Wohnung das Leben.

1980

Ihre Großmutter väterlicherseits, die Burg-Schauspielerin Rosa-Albach-Retty stirbt im
Alter von 105 Jahren. Für ihr künstlerisches Gesamtwerk und ihre Darstellung der Marie in dem Film "Eine einfache Geschichte" erhält Romy den italienischen Oscar (David die Donatello).

1981

Im Februar trennt sie sich von Daniel Biasini. Am 5. Juli stirbt Romys Sohn David an den Folgen einer Verletzungen, die er sich bei dem Versuch über ein Gartentor zu klettern, zugezogen hatte. Romy kommt über diesen Schicksalsschlag nie hinweg.

1982

Mit ihrem neuen Lebenspartner Laurent Petin zieht sie in eine gemeinsame Wohnung im siebten Pariser Arrondissement.

In der Nacht zum 29. Mai 1982 stirbt Romy im Alter von nur 43 Jahren in ihrer Pariser Wohnung.

Am 2. Juni wird Romy Schneider in Boissy-sans-Avoir, Frankreich beigesetzt.

Nach ihrem Tod bleibt Romy Schneider für viele die berühmteste Schauspielerin des Jahrhunderts.

Sie begeistert bis heute viele Menschen mit ihren Filmen und unter diesen Menschen sind unzählig junge Fans.